Fertighäuser werden immer mehr zu Energieeffizienzhäusern

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Beim Fertighausbau besteht der Trend zum Energieeffizienzhaus und sogar zum Plus-Energiehaus. Hierbei setzt sich der Baustoff Holz zusehends auch optisch durch. Doch die meisten neuen innovativen Fertighäuser bedienen einzig das gehobene Preissegment.

Das Fertighaus „Future“ von Weiss

Immer stärker setzt die Fertighausbranche auf Plus-Energiehaus – Eigenheime, die sogar einen Energieüberschuss erzielen, der ins öffentliche Netz eingespeist werden kann. Ein Beispiel ist das neuste Musterhaus von Weiss. Dieses trägt den programmatischen Namen „Future“ und produziert mittels einer Photovoltaikanlage auf dem gesamten Dach pro Jahr rund 12.000 Kilowattstunden an Strom. Hiervon verbraucht eine vierköpfige Familie jedoch nur rund 9.00 Kilowattstunden, womit rund 3000 Kilowattstunden in das öffentliche Netz eingespeist werden können.

Heute ebenfalls noch futuristisch wirkt zudem die Möglichkeit, den Stromverbrauch des Energie-Plushauses von Weiss mittels eines interaktiven Touchscreens jederzeit völlig unkompliziert überprüfen zu können. Diese technischen Innovationen spiegeln sich allerdings kaum in der optischen Gestaltung: Mit einem Satteldach mit Dachüberstand, der schlichten Fassade und dem Carport wirkt das zweigeschossige Haus äußerlich alles andere, als futuristisch. Der Preis beträgt ca. 700.000 Euro – ohne Inneneinrichtung.

Häuser von Huf und von Schwörer

Noch teuer ist das neue Musterhaus von Huf: Rund eine Million Euro muss ein Käufer für das großzügig verglaste Huf Haus auf den Tisch hinlegen. Obwohl ein Huf Haus mit seinem lichten Glas-Fachwerk deutlich moderner, als das optisch wenig futuristische Haus von Weiss wirkt, gibt man sich auch bei diesem Hersteller gestalterisch äußerst konservativ: Ein Huf Haus sieht immer wie ein Huf Haus aus!

Geradezu avantgardistisch wirkt im Vergleich dazu neue Energie-Plushaus des Herstellers Schwörer Haus. Dieses heißt Plan 550 und ist ein Energieeffizienhaus 40. Mit ihm orientiert sich der Anbieter an einer minimalistisch-modernistischen Gestaltung, die Richtung Skandinavien verweist. So besitzt das Satteldach keinerlei Dachüberstand.

Ein- und zweigeschossiger Wohnhäuser von Gussek Haus

Schwerpunkt der Tätigkeit der Gussek Haus, Franz Gussek GmbH & Co. KG ist die Fertigung von ein- und zweigeschossiger Wohnhäuser in Holztafelbauweise mit zweischaliger Fassadenkonstruktion in Verblendstein-, Putz- und Holzfassade sowie im Materialmix. Anfang 2015 erhält Gussek Haus, als eines der ersten Unternehmen in Deutschland, mit der Note „sehr gut (1,6)“ das erstmalig vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorschutz (BMUB) für Ein- und Zweifamilienhäuser verliehene Zertifikat für „Nachhaltiges Bauen“.

Baufritz fertigt konsequent „grüne Häuser“

Einen ganz eigen Ansatz verfolgt wiederum der Hersteller Baufritz. Dieser liefert Häuser nach Maß. Bei diesen steht weniger ein Maximum an Technik, als eine möglichst ökologische Herstellungsweise im Vordergrund: Die verwendeten Hölzer stammen aus heimischen Wäldern, die Dämmmaterialien wurden nicht mittels eines hohen Verbrauchs an fossilen Brennstoffen hergestellt werden und die Materialien sind zudem verträglich.

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